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Es werden Posts vom Januar, 2013 angezeigt.

Und bist du nicht willig, so brauch' ich Eiscreme

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Kinder sind bockig. Das ist sozusagen ihre Visitenkarte. Manche sind schlimmer, andere handzahmer, aber schwierig sind sie alle. Dann und wann. Ich ertappe mich dabei, wie ich auf eine kleine Sammlung von Werkzeugen zurück greife, wenn Junior dringend motivieren muss und die übliche vernünftige Ansprache nicht klappt.

a) Drohung: "Ich werd echt wütend, wenn Du jetzt nicht aufstehst."
b) Das Auszählen. "Eins... Zwei..." Ein Klassiker. Ab und zu muss man mal bei "Drei" ankommen und eine Strafe auswählen, um den Effekt zu erhalten. Dann aber zeitlos.
c) Weggehen und Druck abbauen. Wenn man die Zeit hat ein guter Weg.
d) Verhandeln: "Na gut, ich lass dich noch zwei Minuten spielen, aber dann kommst du ohne Meckern." Funktioniert nicht immer.
e) Bestechen. Auch ein Klassiker. "Räum' jetzt dein Zimmer auf, dann darfst Du heute noch Sandmann schauen.
f) Erpressen. Das gleiche in Schwarz: "Wenn Du nicht sofort dein Zimmer aufräumst, gibts k…

Das erste Mal Scheitern in seinem jungen Leben (und soll ich machen)?

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Morgen findet das erste Fußballturnier im Leben meines Fünfjährigen statt. Ich muss annehmen, dass seine Mannschaft eine Klatsche kriegt - die Teams aus den ländlichen Landkreis sind historisch stark, die Teams aus der Stadt haben einen größeren Pool an Spieler, wir Vorstädter haben es schwer. Schon rein rechnerisch sind acht Mannschaften am Start, die Wahrscheinlichkeit, dass wir nicht in der Vorrunde rausfliegen ist 1:3.

Es wird also ein Rückschlag. Wenn ich mir vor Augen führe, wie sehr sich mein Fußballstar in den letzten Monaten in die Vorbereitung hinein gesteigert hat, dann schwant mir Schlimmes. Wie soll ich damit umgehen? Einfach mal da zu sein, und dabei gewesen zu sein - schon klar. Aber wie weiter?