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Es werden Posts vom März, 2012 angezeigt.

Mit den Babys schlafen gehen (und mit dem ersten Sonnenstrahl aufwachen)

Heute morgen war es schön harmonisch in unserem Bett: die Katze auf dem Schoß, den Filius an der Seite, ich selber mit viel zu wenigen Stunden Schlaf im Halbkoma. Es ist nicht leicht, bis zum Weckerklingeln in Morpheus' Reich zu bleiben, wenn ein Vierjähriger wach genug ist, vom Erlöschen der Straßenlaternen zu berichten, und alle fünf Minuten lang quer übers Bett krabbelt um die Katze zu streicheln. Nicht erholsam, aber emotional sehr befriedigend.

Die emotionale Komponente mag auch ein Grund sein, warum viele Eltern ihre Babys mit ins Bett holen. Ein zweiter Grund ist die Bequemlichkeit des Stillens ohne aufzustehen. Doch wenn das auch beides gute Argumente sind - das medizinische Urteil ist verheerend.

Memo an mich: Misch dich nicht in das Sozialleben deines Kindes ein

Es gab eine Zeit, da konnte man meinen Sohn mit jedem beliebigen Kind im ungefähr gleichen Alter zusammen in ein Zimmer stecken, und sie spielten miteinander. Eingermaßen jedenfalls, denn auch "zusammen" spielen kann ein bisschen eigenbrötlerisch sein. Doch das ist vorbei. Seit dem Kindergarten hat mein Brainbug einen Freundeskreis (eine klassische Vierertruppe mit Anführer, Mitläufer, Schlaukopf und Macher). Alles war gut, außer für die Kinder, die nicht in der Clique waren aber gerne wären.
Doch über Nacht scheint sich das geändert zu haben: die vermeintlich festeste Freundschaft hat sich unerwartet aufgelöst, und mein Sohn ist "out". Das hat ihm einiges Herzeleid verursacht. Und ich musste mich auf die Hände setzen, um nicht etwa einzugreifen.