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Es werden Posts vom Juli, 2015 angezeigt.
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Es war nicht die einfachste Woche. Manchmal ist es eben hart im Job, manchmal fühlt man sich ziemlich am Limit. Und dann erwischt einen sowas auf dem falschen Fuß, und die banalsten Sachen sind vielleicht nur ein Auslöser, dass auch ein gestandenes Mannsbild weint. Bei mir war es die Wickelkommode. Klingt albern? Ist es auch. Nüchtern betrachtet.
Ich kam gestern spät heim, alle schliefen schon, und schlich auf dem Weg ins Bett noch mal am Kinderzimmer vorbei. Dort lagen meine kleinen Chaoten wie immer kreuz und quer im weiteren Umkreis von Bett und Matratze und schliefen mit dem sanften Schnaufen, dass ich im ganzen Haus hören kann. Der Rest des Zimmers war zugestellt mit den Einzelteilen der Wickelkommode und dem Inhalt der Fächer und Schubladen. Die Auflage lehnte am Türrahmen, die Windeln stapelten sich am Schrank, die leeren Creme- und Puderverpackungen füllten den Papierkorb (wir sind manchmal etwas unorganisiert). Kurz: die Zeit der Windeln ist ein für allemal vorbei. Ich begann…

Wer macht Frauen runter? Verlierer (zumindest Gamer in Halo 3).

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Die Welt der online-Spiele hat ein Sexismusproblem - zumindest in den etwas ruppigeren Genres. Eine große "Gamergate" genannte Debatte ist ein Zeichen davon. Das Verhalten weiblichen Spielern gegenüber ist in machen Punkten eine Karikatur der Zustände, die Feministen im Alltag sehen. Meine Vermutung ist, dass Gamer zu einem überwiegenden Teil Teens sind und deswegen ihre sozialen Feinheiten noch nicht ganz ausgebildet haben. Eine aktuelle Untersuchung zeigt aber noch etwas faszinierendes: diejenigen Spieler, die schlecht abschneiden, sind aggressiver weiblichen Mitspielern gegenüber, und schleimen männliche an (wenn sie besser spielen).


Rezension: Minions - eine gelbe Familie

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Die gelben Tic-Tacs sind echt omnipräsent, nicht? Meine beiden Kinder können auch nicht genug von den Minions bekommen. Deren Kinofilm war eigentlich schon beschlossene Sache, als er (am Ende von "Despicable Me 2" erstmals angekündigt wurde. Er hätte besser sein können, aber er war es trotzdem wert gesehen zu sein. Interessant ist aus meiner Sicht vor allem die Rolle des Elternbildes in dem Film, verglichen mit den beiden Despicable Me-Vorgängern. Warum? Wegen Kevin (das ist der längliche von den dreien). Das hängt damit zusammen, das ein guter Familienfilm auch den Eltern etwas bieten muss.

Mit dem Kopf durch die Wand der Pädagogik

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Die Erzieher/innen wissen ja nicht, was auf sie zukommen. Ich muss schmunzeln, wenn ich daran denke was passiert. Ein bisschen bin ich auch schadenfroh: der KiGa ist eh doof, wir hätten unsere Prinzessin lieber woanders hin geschickt. Aber uns blieb keine Wahl. Jetzt muss sie eben in diese etwas strenge Einrichtung. Unter den Regeln: Kinder essen auf. Keine Ausnahmen.
Nun, sie werden davon abweichen müssen. Denn wenn es eines gibt, was meine Kleine nicht gut kann, dann ist es aufessen. Und wenn sie eine Stärke hat, dann ihren Kopf durchzusetzen. Es werden bestimmt witzige Zeiten. Sollte ich vielleicht doch Mitleid haben?