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Es werden Posts vom Oktober, 2017 angezeigt.

Vom Stigma, ein Mann zu sein, ein Vater

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Ich mag Spielplätze. Sie sind fröhliche Orte, Eltern ratschen, Kinder toben. Ich genieße es auch, meinem Sohn und meiner Tochter zuzusehen, beim Klettern zu helfen, mitzuklettern, sie auf der Schaukel anzuschieben. Aber ich habe ein ungutes Gefühl, wenn die Freundinnen meiner Prinzessin dabei sind. Denn was bei meinen Kindern geht, geht nicht bei denen anderer Eltern. Jedenfalls nicht bei den Mädchen. Das Stigma ein Mann zu sein verhindert es.

Wie sieht der "Neue Vater" wirklich aus?

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In den vergangenen Jahrzehnten ändern sich die Rollenbilder in der Ehe. Bei der Verteilung der Haus- und Betreuungsarbeit für die Kinder holen Männern langsam auf, die gesamte Arbeitszeit der Partner gleicht sich an (oder hat sich schon angeglichen, je nachdem welcher Untersuchung man glaubt.) Doch was für Männer sind es, die diesen Trend voran treiben, und welche sind eher traditionell? Ein guter Freund von mir hält es eher traditionell, hat auch keinen Bock auf ein zweites Kind, konzentriert sich auf den Broterwerb und überlässt die Pflege des gemeinsamen Sohns der Mutter. Er hat keinen Hochschulabschluss, sieht die Arbeit mit dem Kind nicht primär als Männeraufgabe, verdient deutlich mehr als seine Frau (hat), hat einen typisch männlichen Beruf (Motoren und Autos...), und ist, wenn er daheim ist, gleichzeitig mit seiner Frau dort. Damit ist er ein typischer Fall eines "Alten Vaters". Es gibt sechs Merkmale, an denen man das festmachen kann.