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Es werden Posts vom Juni, 2011 angezeigt.

Vetragen Senioren Kinderchaos schlechter?

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Ich bin frisch zurück von einer Kindergeburtstagsfeier mit neun Kindern zwischen zwei und acht Jahren. Es regnete, weswegen wir alle (es waren 8 Erwachsene dabei) in der 4-Zimmer-Wohnung saßen, statt draußen im Garten. Es war laut, es war lebhaft. Es war wunderbar.
Allerdings bin ich auch extrem stress- und lärmresistent. Der Opa des Geburtstagskind hatte seine Probleme mit dem Trubel. Nach einer Stunde verabschiedete er sich.
Dabei ist Opa ganz und gar kein Kinderfeind. Er babysittet zwei (Ganz-)Tage pro Woche verschiedene Enkel, liebt sie und kennt sie gut (er hat die Wette gewonnen, welcher von den Kleinen zuerst weint.) Er ist sehr "gut mit Kindern". Ganz und gar kein Meckersenior (sorry, Senioren-Union in Nordrhein-Westfalen).

Als ich diese Anekdote heute im Gespräch mit einer jungen Mutter erwähnte, berichtete sie mir von ähnlichen Fällen. (Männliche) Senioren, die Kinderchaos sehr belastend finden.

Ist das ein Zufall, oder gibt es einen tieferen Grund für diese Beobachtun…

Bücher im Sonnenschein. Gut für die Augen.

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Harry Potter hat schlechte Augen. Das liegt nicht an den Büchern, die er als fleißiger Schüler lesen muss -Hermione wäre dafür eher der Kandidat("Harry, your eyesight really is awful"). Vielmehr hätte er seine Brille wohl nicht gebraucht, wenn ihn die Dursleys nicht immer im dunklen Kämmerchen unter der Treppe eingesperrt hätten.
Woher ich das weiß? Nicht etwa durch die Kenntnis von JK Rowlings Plot-Notizen zur Megaseller-Serie, sondern aus einem Artikel in der New York Times, die verschiedene Ergebnisse aus der medizinischen Forschung zusammen fasst. Die Kernaussage: helles Tageslicht hilft Kinderaugen, beim Wachstum die richtige Form zu finden. Kurz- oder Weitsichtigkeit werden so verhindert. Künstliches Licht scheint diesen Effekt nicht zu haben, vermutlich weil es nicht hell genug ist. Der Effekt ist so stark, dass er sogar die Folgen von augenermüdender Lese- oder Bildschirmarbeit wettmacht. Bücherlesen als Ursache für Flaschenboden im Brillengestell ist out. Stubenhocke…

Die 10 schlimmsten Väter. Ich bin gar nicht soooo schlimm.

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Einer der wesentlichen Unterschiede in der Selbstwahrnehmung von Männen und Frauen? Frauen schauen auf andere Frauen und sehen nur, wo sie selber nicht mithalten können. Männer blicken auf andere Männder und sagen sich "So gut bin ich auch. Oder besser."
Ich bin schuldig im Sinne der Anklage. Aber, hey, in diesem Fall darf ich es doch mit Fug und Recht sein? Die Liste der"Zehn schlimmsten (fiktiven) Väter" sollte ich doch toppen können. Ich meine, so mit Gut-Sein.
Mal sehen.
Platz 10: Peter Griffin, Family Guy
Ein Klon von Homer Simpson, aber ohne die gleiche Liebe für alle seine Kinder. Ich bekomm keine Selbstzweifel, wenn ich ihn mir anschaue. Aber sein Egoismus, und der Bierkonsum...? Eieiei, da hat jemand meine Nummer gewählt.

Platz 9: Al Bundy
Meine Rollenspielrunde (80 Prozent Y-Chromosom-haltig) und ich sind große Fans. Warum eigentlich? Vielleicht, weil er das perfekte Beispiel für Papas Jammern auf hohem Niveu ist (siehe auch den Vorspann ab 0:37). Alle wollen w…

Wo bist Du, neuer Vater?

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Vater-Kind-Schutz vor Alzheimer

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Ich sage ganz oft „Well“. Seit dreieinhalb Jahren. „Well“ ist meine geistige Gangschaltung zwischen Deutsch und Englisch. Mit der Welt rede ich deutsch, mit meinem Sohn in meiner Muttersprache Englisch. Das ist manchmal anstrengend, und ich brauche bisweilen eine Sekunde. „Well“. Eine Zeitlang hatte ich mir überlegt, ob die zweisprachige Erziehung gut ist. Mein Bruder hatte es versucht, war aber daran gescheitert. Ihm kam es unnatürlich vor. Ich hoffe, dass mein Brainbug niemals gehänselt wird, weil ich mit ihm anders rede.Es gibt auch wissenschaftliche Erkenntnisse, die zeigen, dass zweisprachige Kinder sprachverzögert aufwachsen, auch wenn Sie den Rückstand später aufholen. Andererseits tun sie sich später viel leichter, weitere Sprachen zu lernen- das Gehirn ist sozusagen schon darauf ausgelegt.Neuere Forschungsergebnisse zeigen jetzt noch viel größere Auswirkungen. Es zeigt sich, dass ich nicht nur meinem Sohn Gutes tue, sondern mir selber. Wir beide sind besser vor dem Ausburch …