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"No, I am your father" - Alternativen zum Vatertag

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Star Wars ist eine herrlicher Filmfolge, die sich bei meinem Sohn und in seinem Kindergarten größter Beliebtheit erfreut. Deswegen habe ich ich auch nicht allzusehr gewundert, dass mir mein Schatz gestern mit einem Rasiermesser in der Hand und dem "Imperial March" auf den Lippen an den Hals ging. Links und rechts von mir ging das 21 anderen Vätern ja genau so. Es war Vatertag im Kindergarten, und ich war einer der glücklichen, die sich frei nehmen konnten um hin zu gehen. Jeder Dritte Papa fand das wichtig genug. Eine Woche vorher hatten fast 100 Prozent der Mamas ihr Muttertagsevent im KiGa besucht. Dieses Missverhältnis war Grund für meine Frau, sich furchtbar aufzuregen. Ich weiß nicht, was sie hat: Darth Vader hat auch erst nach 19 Jahren Zeit gefunden, mal Zeit mit seinem Sohn Luke zu verbringen.

Quanten-Baby

Ich komme mir aktuell etwas SciFi vor. So wie in den Star Trek Folgen, wo einer der Helden zwischen zwei Paralleluniversen herumirrt, und immer wieder mit anderen, absureden Versionen der Wirklichkeit konfrontiert wird.
Kinder haben so einen Effekt. Das hatte ich bereits erkannt. Aber jetzt erlebe ich eine neue Stufe der Merkwürdigkeiten: so eine Art Schrödingers Baby (wobei ich den Begriff beängstigend finde, Schrödingers Katze nämlich schwebte in Lebensgefahr. Das wünsche ich unserer ungeborenen Tochter nicht.) So ungefähr im 2-Minuten-Takt werde ich von einer Paralleldimension in die andere geschleudert, nämlich von

a) derjenigen, wo die junge Dame sehr bald schon geboren wird, am besten noch morgen 

nach

b) wo sie wie ihr älterer Bruder übertragen wird und zehn Tage nach Termin Hilfe von Außen brauch, um in die Gänge zu kommen. 

Auslösender Faktor der Sprünge ist meine Frau. "Gell, Du nimmst dir am Donnerstag nix vor", meint sie zu ihrer Mutter "und kannst dann auf Ol…