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Ältere Väter - ein unterschätzter Trend

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Ich bin nicht mehr jung. Den Altersdurchschnitt im Landkreis habe ich schon um drei Jahre überschritten, ein paar graue Haare habe ich an den Schläfen. Mein erstes Kind hatte ich mit 35, was nicht gerade früh ist (2012 lag der Altersdurchschnitt* bei 34 Jahren - für alle Kinder, ob Erstgeborene oder folgende). Damit bin ich dem Trend ein Stück voraus - nicht nur Mütter werden im Schnitt immer älter bei der Geburt, Väter auch. Gleichzeitig nimmt die Zahl der Geburten auch wieder zu. Ich behaupte, das hier ein Zusammenhang besteht, und dass es nicht das Schlechteste ist, wenn die Eltern älter werden.

Hast Du ein Gefühlsstarkes Kind?

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Gefühlsstarke Kinder (oder "Spirited Childen") sind anstrengend. Aber ist jedes anstrengende Kind gefühlsstark? Was bedeutet der Ausdruck eigentlich? Hier sind sechs Zeichen und zweieinhalb Hinweise für die Eltern gefühlsstarker Kinder.

Die 4 anderen Gründen, warum der erste Ultraschall rockt

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Natürlich ist der erste Ultraschall weltbewegend. Man ist gerührt, fasziniert, glücklich, verwirrt. Alles in allem eine Erfahrung, die man nicht vergessen wird. Aber das weiß jeder. Es gibt noch vier Gründe, warum dieser Blick auf den/die Kleine beim ersten Mal wichtig und gut ist.

1) Sehen ist verstehen.  Gerade als Vater ist die Schwangerschaft am Anfang etwas abstrakt. Man weiß zwar, dass man Vater wird, aber eher auf der rationalen Ebene. Es mit eigenen Augen wahrzunehmen, macht einen großen Unterschied (nicht umsonst zwingen die Abtreibungsgegner in den USA Frauen dazu, vor der Entscheidung zur Abtreibung Ultraschallbilder ihres Kindes zu sehen.) Diese Erfahrung hilft, sich besser darauf einzustellen.

2) Man ist nicht alleine mit der Angst.  Eine Schwangerschaft ist nicht nur Sommersonne-Blümchen-Feeling. Egal ob beim ersten Mal oder beim X-ten: Mann wie Frau sind unsicher und ängstlich. Ist es die richtige Entscheidung? Wie sieht das Leben hinterher aus? Ist das Kind gesund? Vor a…

Das 3. Kind: alles neu, oder alles anders?

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Ein kleines Herz schlägt. Weniger prosaisch: ein kleiner Schlauch in einem vage wurmförmigen Zellhaufen pulsiert. Das Ganze sieht nicht aus wie ein Baby. Es ist die sechste Woche, und wir halten unsere Hoffnungen im Zaum: in den letzen beiden Jahren waren wir schon zweimal an diesem Punkt. Beide Male folgte kurz darauf ein Abgang, beide Male mit Komplikationen. Wir waren bei einem Kinderwunschzentrum, haben unsere Gene prüfen lassen und meine Partnerin hat Hormone verabreicht bekommen. Ohne Ergebnis, und wir haben die Prozedur aufgegeben. Diese Schwangerschaft ist später auf ganz normalem Weg entstanden.


Vater, Mutter, Kind: eine Dreiecksbeziehung

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Wenn zwei Menschen eine Familie gründen, Eltern werden, dann verändert sich zwischen ihnen alles. Auf einmal gibt es ein Baby, dass die Liebe und Aufmerksamkeit einfordert, die vorher vielleicht dem Partner zukam. Das führt zu Problemen; das erste Kind ist eine Zerreißprobe. Sie ist aber mehr noch: in den ersten Monaten lernen beide Elternteile das Erwachensein neu.
Klingt abgehoben, ist aber wichtig: eine kleine Untersuchung in den USA belegt, wie die Interaktion der Partner in dieser Zeit ihre Fähigkeiten als Eltern prägt; oder vielmehr: welche Rolle spielt das nebulöse "Maternal Gatekeeping", also der Führungsanspruch der Mutter bei der Kindspflege.

Kindertermine: Wer holt die Kinder ab?

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Kinder haben heute viele Termine. Deutlich mehr als früher, scheint mir. Fast täglich wartet nach Schule oder Kindergarten ein Sport, ein Musikunterricht, Tanzen oder ein Play Date. Manche Erwachsene erinnern sich an ihre eigene Kindheit und finden das doof - dazu später mehr. Mich beschäftigt eine andere Frage: wer bringt und holt die Kinder zu ihren Kinderterminen? Nach zehn Jahren und gefühlten Ewigkeiten an der Seitenauslinie, auf der Empore oder im Vorzimmer glaube ich, dass sich das ändert.

Pinke Geschenke für Mädchen?

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Wer auf Twitter nach Geschenken für Jungs oder für Mädchen fragt, bekommt mindestens einmal die Antwort: "gibt's nicht. Es gibt nur Geschenke für Kinder." Aber wenn ich den Kindern von Freunden oder Familie ein Geschenk machen will, dann soll es ihnen Spaß machen. Ich muss also etwas passendes finden. Nun kenne ich das Alter der Kinder, ihr Geschlecht und manche Vorlieben, um meine Wahl zu leiten. Aber manche Eltern wollen nicht, dass ihre Kinder Gender-typisches Spielzeug bekommen. Muss ich das Geschlecht beim Schenken ignorieren, aus Rücksicht auf die Erziehungsphilosophie der Eltern? Oder darf ich Mädchen pinke Geschenke geben, und den Jungs blaue?