Mein nächtliches Kopfkino wird von einem absolut albernen Regisseur veranstaltet.

Vor gut zwei Wochen habe ich eine Übersicht der Tipps und Strategien zusammengestellt, um mit der infantilen Bettflucht meines kleinen Brainbug umzugehen. Fünf Uhr ist halt einfach doch zu krass.

Heute hat es zum ersten Mal hingehauen. Viertel nach sieben, das Kind wird von meinem Wecker aus dem Schlummer geholt. Hallelujah!
Leider muss ich davon ausgehen, dass dieser Glücksfall ein statistischer Ausreißer war, verursacht durch eine Geburtstagsfeier am Sonnatg, das Übernachten bei Freunden am Abend davor, eine leichte Erkältung und das Wissen, dass heute eh nur der Gang zur KiTa winkt, nicht ein spaßiges Bücherlesen mit Mama oder Papa. Dennoch, ich war froh und ausgeschlafen, als ich Brainbug seine Milchflasche gegeben habe.

Und dann ist mir eingefallen, was ich davor geträumt hatte, und ich musste schmunzeln: ich war in einer Stadt, die am Rande einer zombieverseuchten Zone lag. Jede Minute konnte die große Invasion kommen. Die einzige Waffe gegen die kreischenden Ungeheuer war... Milch. Nach ein paar Spritzern verzogen sie sich wieder.


Soviel also zur Weisheit der Träume. Mein nächtliches Kopfkino wird von einem absolut albernen Regisseur veranstaltet. Aber warum auch nicht? Besser als irgendwelche Splattersachen.

A propos: eine Möglichkeit, wie wir die Schlafzeiten von Brainbug und mir besser aufeinander abstimmen, ist theoretisch interessant, wenn auch praktisch noch nicht durchführbar. Jeden Abend nach dem Einschlafen beame ich meinen Schatz zwei Zeitzonen nach Westen - sagen wir nach Portugal, da ist es schön zu jeder Jahreszeit - und wenn er dann da um 5 aufwacht ist es hierzulande schon 7 und ich bin ausgeruht. Alle sind glücklich. Vielleicht kann ich ihm auch seine Milch nach Lissabon beamen, dann hab ich nochmal 5 Minuten mehr Zeit zum Aufwachen.
Alles was ich jetzt brauche ist ein Transporter. Vielleicht hat Apple schon einen in Petto? Der iBeamer vielleicht? Mister Jobs, ich warte.

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