Hollywood ist wie kleine Kinder

Hollywood wiederholt sich gerne. Ein Film mit kleinen gelben Männchen kommt gut an? Cool, machen wir noch einen. Der auch? Machen wir einen, wo es nur um die Männchen geht - und ihre Suche nach ihrer Bestimmung. Und dann kommt der Rest von Hollywood und macht auch Filme über kleine Männchen, die ihre Bestimmung suchen. Die sind nicht gelb, weil das wäre das Plagiarismus.
 

Dieses Verhalten erinnert mich stark an meine Kinder. Wenn die Kleine wieder was tolles gelernt hat - von der Wickelkommode springen etwa - und mit großem Oh und Ah bewundert wird, dann macht sie das natürlich nochmal ("Papa Guck! Guck Papa!") und wieder und wieder, Dann lässt es sich ihr Bruder natürlich nicht nehmen, es ihr gleich zu tun. Weil er aber schon vor fünf Jahren von der Kommode zu springen gelernt hat, lösst er sich was einfallen - rückwärts, oder mit Karate-Tritt. Sonst wäre das ja nur nachgemacht.

Ich liebe meine Kinder, und ich habe nicht dagegen mir ihre Neuentdeckungen ausgiebig zeigen zu lassen. Ich mag auch Hollywood's Filme - die vier oben erwähnten waren gut oder versprechen vielversprechend zu sein. Steve Martin ist großartig als Captain Smek (der deutsche Synchronsprecher kann ihm das Wasser nicht reichen) - aber man darf schon fragen: solltet ihr nicht ein bisschen erwachsener sein?

Ach, was solls. Ist doch eine schöne Zeit. Und jetzt entschuldigt, ich muss den todesmutigen Purzelbaum vom Sofa würdigen.

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