Lieber krank als KiGa

Es gibt Tage wo ich nicht in die Arbeit will. Manchmal wünsche ich mir es gäbe einen Grund nicht zu gehen. Allerdings nicht, dass ich krank wäre - das ist doch ziemlich viel schlimmer, finde ich.

Aber mein Brainbug hat mich heute Nacht geschockt: er schlich sich aufs Klo und antwortete dann auf die Frage, was er da denn mache (nicht viel nämlich): "Ich warte bis ich spucken muss, damit ich nicht in den Kindergarten gehen muss."

Hintergrund ist eine leichte Grippe, die ihn Anfang der Woche erwischt hat. Er hat mir einmal das Bett vollgekotzt, aber am nächsten Abend war er schon wieder putzmunter. Trotzdem haben wir ihn drei Tage lang nicht in den KiGa geschickt (zum Glück haben wir die Möglichkeit).

War das zu lang? Hat er die Zeit als Urlaub genossen, und die leichte Krankheit als das kleinere Übel begriffen? Oder ist das ein Zeichen, das ernsthaft was im Argen liegt - dass der KiGa grad ein echtes Problem für den Schrat darstellt?

Wie sind Eure Erfahrungen? Wie sehr sollte man auf so was eingehen? Mal mit den KiGärtnerinnern reden ist sicher nicht verkehrt. Aber sonst?

Gibt es vielleicht sogar Tricks, die helfen? Ich bin für Ideen dankbar.

Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

Mit Kindern im Elsass: ein unterschätztes, geiles Urlaubsziel

Nackt schlafen, in einem Bett mit den Kindern

Elite-Namen